franchise ERFOLGE - Ausgabe März-Mai 2021

Die FranchiseMacher sind eine Unter- nehmensberatung speziell für Franchi- segeber mit inzwischen vier selbstän- digen Beraterinnen und Beratern sowie einem vielseitigen Kooperationspart- nernetzwerk. Sie unterstützen Franchi- segeber umsetzungsorientiert bei allen Herausforderungen des Systemaufbaus, der Partnergewinnung und des Partner- managements. Die FranchiseMacher sind überzeugt, dass viele Geschäfts- modelle es verdient haben, größer zu werden, um die Welt zu einem bes- seren Ort zu machen. Ihr Slogan paßt dazu: „Wertvolles fairlässlich skalieren“. Gegründet wurden die Unternehmens- beratung von Jana Jabs und Eugen Marquard im Jahr 2011 nach 10-jähriger Tätigkeit für einen Franchisegeber im Dienstleistungsbereich. Derzeit entwi- ckelt das FranchiseMacher-Team insbe- sondere seine Online-Akademie konti- nuierlich weiter, damit Franchisegebern und ihren Mitarbeitern das in Trainings und Projekten vermittelte Know-how ergänzend und vertiefend jederzeit zur Verfügung steht. und wen nicht, ist ein reiner Zufall, Glück oder Pech. So heißt es dann auch bei Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur bei finanztip, fol- gerichtig: “Beantragen Sie als Unternehmer unbedingt die Hilfen, die der Staat gibt. Sie haben einen Anspruch darauf, denn wir als Gesellschaft haben Ihren Laden geschlos- sen. Lassen Sie sich von der Bürokratie nicht ins Bockshorn jagen. Wir stehen als Gesellschaft dafür gerade.” (Spiegel On- line, 13.2.2021 Die einen kratzen ihr Geld zusammen, die anderen häufen an ). Ich wiederhole „Denn wir als Gesellschaft ha- ben Ihren Laden geschlossen“ Ein Gastro- Unternehmer sollte finanziell also nicht mehr geschädigt werden als ein Beamter im Bundeswirtschaftsministerium. Okay, es wäre unternehmerisch falsch, sein Ge- schäft auf diesen Anspruch auszurichten, aber gesellschaftlich falsch ist er deshalb nicht. Und wenn der Staat nicht willig ge- nug ist, es zu richten, wäre es vielleicht ein Solidaritätsfonds von Unternehmern für Unternehmer, der etwas ausgleicht zwischen denjenigen Unternehmen, die wirtschaftlich massiv von der Corona- Krise profitieren und denjenigen, die wirt- schaftlich bis ins Mark getroffen werden. Vielleicht auch nur innerhalb der Franchi- sewirtschaft. Noch so ein Traum. Aber was ist jetzt unternehmerisch für die Welt der Gastronomie und Hotellerie rich- tig? Insbesondere für die Franchisesysteme in dieser Branche, die sich zunächst noch wacker geschlagen haben, Motivation aus ihren Netzwerken schöpften und auch systemübergreifend den Schulterschluss suchen wie zum Beispiel beim Gastgeber- kreis ( www.gastgeberkreis.de ) ? Meine Ver- mutung ist, das nach Ende der Lockdowns die Corona-Krise viel disruptiver für viele Franchisesysteme wird, als wir uns das im Moment vorstellen können, insbesondere in der Gastronomie. Dabei wird trotz allen Veränderungen et- was gleich bleiben: das Bedürfnis von uns Menschen nach Geselligkeit, Freunde tref- fen, ein paar schöne Stunden haben, raus- zukommen, einen kleinen Urlaub im Alltag genießen, sehen und gesehen werden, gut zu essen, einen guten Wein zu trinken und obwohl schon satt, ein Tiramisu und einen Espresso oder einen Grappa bestellen. Ob geschäftlich oder privat, vieles geht beim Essen einfach besser und nein, nicht alle Menschen, mit denen wir uns im Restau- rant treffen, würden wir auch nach Hause auf einen Burger vom Lieferdienst einladen. Dieses Grundbedürfnis hat der Corona- Virus nicht zerstört und wird es auch nicht. 15 Foto: © Monkey Business Images/shutterstock.com

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