franchiseERFOLGE - Ausg. März-Juni 2022

No 102 20. Jahrgang März–Juni 2022 Deutschland 3,90 € Österreich 4,50 € Ausgabe unter www.franchise-erfolge.de kostenlos downloaden! Viva la gastronomia!

Veranstalter: PRÄSENTIEREN SIE IHR FRANCHISESYSTEMAUF DER FRANCHISEMESSE DEUTSCHLAND! Ich bin dabei! 10.–12. NOVEMBER 2022 FRANKFURT Contact: matthias.kandler@comexposium.com Hauptpartner: www.franchise-expo.com ...und weitere 150 Marken Barbara Rieke McDonald´s Regina Breil Valora Food Service Deutschland Emma Lehner Bodystreet Michael Cortelletti Impero Pizza & Natura Jos van Aalst Filtafry Sanda Weckert braintree academy

liebe Leser*innen, uns Gutes zu tun, uns zu bewirten, dann zu Diensten zu sein, wenn wir unsere Freizeit genießen. Sie bieten uns die Möglichkeit und den Rahmen, mit Familie und Freunden zu essen, zu trinken und zu feiern, sie geben uns nah und fern der Heimat eine Möglichkeit zu nächtigen, uns zu erholen und uns verwöhnen zu lassen – die tausenden und abertausenden Gastronom*innen. Sie gehören und gehörten zu denen, die ihren Beruf aufgeben mussten, zeitweise oder für immer, die mit Existenzängsten zu kämpfen hatten und haben. All dies, um wieder einmal für uns da zu sein, um unsere Gesundheit zu schützen. Sie mussten ertragen, wie unbelehrbare, unsolidarische Impfverweigerer auf den Straßen vor ihren Lokalen demonstrierten, sich mit der Polizei prügelten, während sie selbst mit Umsatzeinbußen und Bürokratie zu kämpfen hatten. Dabei hat sich in der Pandemie gerade auch der Franchisegedanke bewährt. Gastronomiebetriebe, die einer Kette angehören, sind besser durch die Krise gekommen und auch deren Betreiber*innen konnten nicht nur auf vielfältige Unterstützung durch den Franchisegeber zählen, sondern auch auf regen konstruktiven und motivierenden Austausch mit den anderen Franchisepartner*innen der Systeme: geteiltes Leid ist halbes Leid. Ich schlage vor, dass wir als Gesellschaft uns über die Überbrückungshilfen hinaus dafür erkenntlich zeigen, ein jeder, eine jede ganz persönlich und individuell. Einmal mehr als früher ausgehen, eine vielleicht etwas teurere Auswahl an Speisen und Getränken treffen und einen Kurzurlaub oder ein verlängertes Wochenende mehr in den schönen Urlaubsregionen unseres Landes verbringen – all dies tut nicht nur uns selbst gut, hat man sich nach zwei Jahren Pandemie auch verdient, sondern es hilft auch unseren Gastronom*innen sehr. Damit ihre Lokalitäten ihnen selbst und uns allen erhalten bleiben – ohne sie würde etwas Wichtiges fehlen. Drei erfolgreiche Franchisepartner*innen aus der Systemgastronomie stellen wir Ihnen in dieser Ausgabe vor und womöglich ermutigen diese Erfolgsstorys Sie, sich künftig als Franchisenehmer*in und Gastgeber*in Ihren Traum von der Selbstständigkeit zu erfüllen – gutes Gelingen! Wie gewohnt bieten Ihnen unsere kompetenten Autor*innen auch in dieser 102ten Ausgabe von franchiseERFOLGE nutzwertige und informative Beiträge, die Ihnen in Ihrer Selbstständigkeit und auf dem Wege dahin wertvolles Know-how vermitteln. Als ich diese Zeilen schrieb, war der wiederholte Bruch des Völkerrechts durch Russland wenige Tage alt und ein Krieg in Europa war gerade ausgebrochen. Was sich daraus entwickelt: Wer kann dies wirklich vorhersehen? Die Welt ist nun eine andere und der Gedanke, dass nach Druck und Auslieferung dieses Heftes vielleicht alles noch viel schlimmer geworden ist, treibt mir während des Schreibens einen kalten Schauer über den Rücken. Es ist gefühlt surreal, eine unerträgliche, beängstigende Situation, hat man doch fest daran geglaubt, dass diese Dämonen auf unserem Kontinent endgültig der Vergangenheit angehören und nur noch Thema von Ausstellungen, Gedenkfeiern, Museen und Geschichtsbüchern sind. Da muss man im Jahr 2022 in Deutschland berechtigte Sorge um die Sicherheit und die Zukunft der eigenen Familie, Verwandte und Freunde haben, um unsere freiheitliche und demokratische Gesellschaft und um unser Leben in Frieden. Wie krank ist das? Trotz alledem: Bleiben Sie zuversichtlich! Ihr Martin Schäfer Verleger Ihr Beruf ist es, Foto: © Christian Höhler franchiseEDITORIAL. SIE SIND INTERESSIERT? MAIL: KONTAKT@VIOLAS.DE • WWW.VIOLAS.DE • FON: 040 - 6118863 10 GENUSSVOLL DURCHSTARTEN DAS GENUSSKONZEPT VIOLAS’ STEHT FÜR FEINSTE GEWÜRZE UND DELIKATESSEN, HANDGEFERTIGT IN HAMBURG. Eröffnen Sie mit unserer umfangreichen Unterstützung Ihr eigenes VIOLAS’ Fachgeschäft und verzaubern Sie Ihre Kundinnen und Kunden jeden Tag. Werden Sie in Ihrer Stadt das kulinarische Highlight und setzen Sie auf ein erprobtes System mit viel Wachstumspotenzial. Willkommen bei VIOLAS’! BESUCHEN SIE UNS AUF DER FRANCHISE EXPO AM 10.-12. NOV. 2022 IN FRANKFURT

Foto: © Ivanko80/shutterstock.com Foto: © Olivier Le Moal/shutterstock.com 4 franchiseEDITORIAL. 3 Ihr Beruf ist es, … franchiseMagazin. 5 Signal steigt in den deutschen Markt ein L'Osteria startet mit veganem Angebot Aus der Praxis für die Praxis! franchiseSPECIAL. 6 Es lebe die Gastronomie franchiseINHALT. franchiseWISSEN. 10 Fragen bei Beendigung des Franchisevertrages Steuertipp Grundsteuerreform: 13 Steuererklärungspflicht für Immobilieneigentümer zum 1. Juli 2022 franchiseSPECIAL. Es lebe die Gastronomie 6 Foto: © SUC Smoothies GmbH franchiseWISSEN. Von B-Corp bis B-Plan – Franchisetrends 2022 16 franchiseWISSEN. 14 Das Bankgespräch! Einer der wichtigsten Bausteine bei Finanzierungsanfragen Impressum 17 franchiseWISSEN. 16 Von B-Corp bis B-Plan – Franchisetrends 2022 franchiseWISSEN. 18 Neues Franchisegesetz in Holland Foto: © fizkes/shutterstock.com Foto: © Serhii Yevdokymov/shutterstock.com

5 Aus der Praxis für die Praxis! 10. Bonner Tag der Franchiseexpansion am 29. April 2022 in Düsseldorf Signal steigt in den deutschen Markt ein L’Osteria startet mit veganem Angebot franchiseMAGAZIN. Der Bonner Tag der Franchiseexpansion feiert zehnjähriges Jubiläum und ist ein bedeutender Treffpunkt für Systeme, die in oder über Deutschland hinaus, wachsen und expandieren wollen. Experten und Systemmanager der Franchisewirtschaft, wie unter anderem Robert Knoop-Troullier (CEO AUST Fashion, Collezione d‘Italia) und Ingo Anderbrügge (Ex-Bundesligaprofi, Fußballtrainer, Geschäftsführer Anderbrügge Sport Konzept GmbH) teilen in praxisnahen Vorträgen ihr gesammeltes Wissen und ihre aktuellen Erfahrungen rund um das Thema „Expansion von Franchisesystemen“. Ausführliche Informationen zur Veranstaltung wie Programminhalte, Referenten, Hygienekonzept und Hotelempfehlungen unter: https://bonnertag.de Signal, das weltweit führende Franchiseunternehmen der Sicherheitsbranche und das achtgrößte Sicherheitsunternehmen Nordamerikas, hat eine Franchisepartnerschaft in Deutschland geschlossen. Die in Münster ansässige HessBa Sicherheit GmbH erhielt die Master-FranchiseLizenz für die Region Nordrhein-Westfalen, das bevölkerungsreichste der 16 deutschen Bundesländer. „Wir sind stolz darauf, in Deutschland präsent zu sein, dem wirtschaftlichen Kraftzentrum Europas“, erklärt Reed Nyffeler, CEO von Signal. „Dies ist ein wichtiger Schritt beim Ausbau unseres globalen Netzwerks, das bereits Großbritannien, Kanada, Australien und unseren Heimatmarkt (die USA) umfasst, wo mehr als 700 Franchisestandorte Sicherheitsdienstleistungen für fast 5.000 Kunden anbieten.“ Mit seinem Geschäftsmodell sieht sich Signal in der Lage, erschwingliche und maßgeschneiderte Sicherheitslösungen für Personen, Immobilien und andere schützenswerte Werte anzubieten. Die Dienstleistungen reichen von zufallsgesteuerten Fahrzeugpatrouillen über stationäre Dienste bis hin zu Veranstaltungssicherheit und mehr. Der Kerndienst von Signal sind jedoch mobile Revierfahrten, die proaktive, nicht reaktive Sicherheit schaffen. Signal hat seinen Hauptsitz in Omaha, Nebraska, USA und ist das global führende Franchiseunternehmen in der Sicherheitsbranche. In diesem Jahr hat sich die italienische Markengastronomie L’Osteria der weltweiten Kampagne von Veganuary angeschlossen. Die gemeinnützige Organisation ermutigt weltweit Menschen dazu, sich im Januar und darüber hinaus vegan zu ernähren. Nach einer Entwicklungszeit von rund acht Monaten boten die Pizza- und Pasta-Profis von L’Osteria vom 11. Januar bis 7. Februar eine rein vegane Special Monatskarte – zusätzlich zur herkömmlichen Speisekarte – mit insgesamt sieben Gerichten, bestehend aus verschiedenen Pasta-, Pizza- und Salat-Variationen an. Für die Umsetzung ist L’Osteria ausgewählte Partnerschaften mit Lieferanten eingegangen, die auf dem Gebiet der veganen Ernährung spezielle Produkte und Expertise mitbringen, um die typischen L’Osteria Gerichte in einer authentischen veganen Variante anbieten zu können. Mirko Silz, CEO der FR L’Osteria SE: „Ich bin mir sicher, dass die Aktion zum Veganuary ein guter Anlass sein kann, unsere Karte sukzessive auf ein größeres veganes Angebot auszuweiten. Um einen kleinen Ausblick in die Zukunft zu wagen, kann ich jetzt schon einmal verkünden, dass auch über den Januar hinaus jede vegetarische Pizza in einer veganen Variante bestellbar ist.“

6 Kristina und Yazen Al Badeish, MUNDFEIN Am 26.10.2021 öffneten Kristina und Yazen Al Badeish in Trier die Türen ihrer brandneuen Pizzawerkstatt in der Paulinstraße 65. Gut vorbereitet, hochmotiviert und überglücklich über den erfolgreichen Start berichten die beiden frischgebackenen Unternehmer über ihre Partnerschaft mit MUNDFEIN, dem deutschen Marktführer im Premium-Delivery-Service. Trier im Februar 2022. Hinten blitzt die perfekt ausgestattete Profi-Küche, die Pizzakartons sind in Reih und Glied gestapelt und vorne im Gastraum herrscht eine helle, freundliche und mediterrane Atmosphäre. Wir besuchen Kristina und Yazen Al Badeish in ihrer MUNDFEIN Pizzawerkstatt und sind neugierig auf ihre Geschichte. Unbedingt selbstständig wollten die beiden werden und haben lange nach einem passenden Franchiseunternehmen gesucht, das vielversprechend klingt. MUNDFEIN hat sie neugierig gemacht, sodass sie heute einer von 40 Franchisepartnern in ganz Deutschland sind, die in 2021 zusammen 30 Mio. Umsatz generiert haben. 14 Jahre ist der Franchisegeber MUNDFEIN jetzt am Markt und hat auch die Al Badeishs überzeugt. „Schon nach dem ersten Gespräch haben wir gemerkt, wie durchdacht bis ins kleinste Detail das Konzept ist. Es gab Antworten auf alle unsere Fragen und wir wurden nach Ratingen in die Zentrale eingeladen. Die Freundlichkeit und Professionalität hat uns die letzten Zweifel genommen und wir waren fest entschlossen, eine MUNDFEINPizzawerkstatt zu eröffnen. Die Unterstützung bei der Finanzierung und Planung haben wir als sehr partnerschaftlich empfunden, die Chemie stimmte einfach. Als wir ein passendes Ladenlokal gefunden hatten, ging es zügig an die Umbauarbeiten. Zwar hat die Phase etwas länger gedauert als geplant, aber auch hier war die Unterstützung so gut, dass wir mit einer tollen Ausstattung, einem super Team und natürlich vor allem mit einem besonderen Food-Konzept durchstarten konnten. Das Geheimnis um den Teig und seine Mischung ist berechtigt, unsere MUNDFEIN-Pizza ist einfach köstlich. Und mit den frischen Zutaten kochen und backen wir hier alle gerne. Es macht einfach noch einmal so viel Spaß, echte Qualität zu produzieren, als nur irgendein Fastfood. Das Feedback unserer Gäste spricht für sich.“ Was ist also das Besondere an dem langjährig erprobten Geschäftskonzept? Da gibt es mehrere entscheidende Kriterien. Nicht erst seit Corona lassen sich immer mehr MenfranchiseSPECIAL. Es lebe die Gastronomie Etwa jedes fünfte Franchisesystem findet sich hierzulande in der Gastronomie, Touristik und Hotellerie. Der Trend zum Außer-Haus-Verzehr hält weiter an, beflügelt von der Pandemie und einer zunehmenden Flexibilität und Mobilität der Konsumenten im Alltag. Gründern bieten sich vielfältige Einstiegsmöglichkeiten: von niedriginvestiven Systemen, die einen Start von zu Hause aus erlauben, bis hin zu Markenkonzepten in der Systemgastronomie. Foto: © Ivanko80/shutterstock.com

schen gerne ihr Essen liefern und der Erfolg von MUNDFEIN beweist, dass sich Qualität dabei durchsetzt. Für Franchisepartner ist das leicht umsetzbare, schlüsselfertige Lieferkonzept eine Erleichterung für den Einstieg. Sie können sich voll auf ihren Job konzentrieren, weil alles schon geplant und erprobt ist. Von ausgeklügelten Kartonagen, innovativen Warmhalteboxen, einer ausgefeilten Logistik, umweltfreundlichen Fahrzeugen bis zu den bereits bewährten Marketingaktivitäten, die zentral gesteuert für alle Partner umgesetzt werden. Die regelmäßige Entwicklung von Aktionsgerichten setzt immer wieder neue Impulse im Abverkauf, der durch Print-Medien, eine professionelle Internetpräsenz, eine eigene App und einen Bestellshop aktiviert wird. „Die intensive Schulung war für uns besonders wichtig. Zwei Monate wurden wir off- und online auf unsere neuen Aufgaben vorbereitet – dem Zufall wird bei MUNDFEIN nichts überlassen. Wir sind froh, die richtige Entscheidung getroffen zu haben und haben das Gefühl, wir gehören jetzt schon zur Familie.“ Nicole Wolf, Morgengold Frühstücksdienste Auch bei Nicole Wolf in Leipzig stehen Frische, Qualität und ein perfekter Kundenservice ganz oben auf der Liste ihrer eigenen Ansprüche. Und auch sie hat als Franchisepartnerin noch große Pläne. Mit ihrem Morgengold Frühstücksdienst liefert die Unternehmerin derzeit über 1.100 Haushalten in ihrer Region frische Backwaren pünktlich zum Frühstück direkt an die Haustür und baut ihr Gebiet systematisch weiter aus. Selbstständigkeit ja, aber mit welcher Geschäftsidee? Vom Bekleidungsgeschäft bis hin zur eigenen kleinen Pension dachte die Betriebswirtin über alles Mögliche nach, bevor sie sich 2010 für eine Franchisepartnerschaft mit Morgengold entschied. „ Ich bin eher ein Macher, nicht so sehr die Kreative“, sagt sie über sich selbst. Was sie selbst nicht erfinden kann, hat ja vielleicht schon jemand anderes vor ihr ins Leben gerufen, dachte sie und wandte sich an eine Gründerberatung. Das war vor gut zwölf Jahren – seitdem geht die Franchisepartnerin in ihrer Unternehmerrolle voll. Home Instead ist Weltmarkführer in der häuslichen Seniorenbetreuung und der größte Betreuungs- und Pflegedienst in privater Trägerschaft in Deutschland. Wir stehen für persönliche Betreuung und nichtmedizinische Pflege zuhause. Sie sind ein(e) vertriebsstarke(r) Führungskraft / Manager mit hoher Sozialkompetenz und Empathie? Dann werden Sie Teil unseres mehrfach ausgezeichneten Franchise-Systems. VERÄNDERN SIE MIT UNS DAS GESICHT DES ALTERNS ZERTIFIZIERTES VOLLMITGLIED DEUTSCHER FRANCHISEVERBAND Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme: Tel.: 02234 209099-53 E-Mail: unternehmer@homeinstead.de www.franchise.homeinstead.de Roland Nagel, Geschäftsführer MUNDFEIN GmbH (mitte) und Familie Al Badeish, Trier Foto: © Mundfein

8 Von einem bis zu sieben Tagen in der Woche können sich ihre Kunden regelmäßig frische Backwaren – vom Brötchen über Brot bis hin zu süßen Teilchen und regionalen Spezialitäten – bequem zum Frühstück an die Haustür liefern lassen. Das Sortiment kommt dabei aus der Handwerksbäckerei vor Ort, die morgendliche Auslieferung durch selbstständige Logistikpartner organisiert und koordiniert Nicole Wolf mit ihrem Frühstücksdienst. „Unser besonderer Trumpf ist der Vertrieb mit unseren Morgengold-Repräsentanten“, erklärt die Unternehmerin. Vier- bis sechsmal pro Woche sind ihre nach MorgengoldStandards geschulten Vertriebsmitarbeiter im Einsatz und bieten potenziellen Kunden direkt an der Haustür eine kostenfreie Probelieferung an. Im Büro sorgt eine Telefonistin für den reibungslosen Bestell- und Serviceablauf. Die Chefrolle war zunächst neu für die ehemalige Aldi-Bezirksleiterin, macht ihr heute aber ganz besonderen Spaß. Ihr achtköpfiges Repräsentantenteam führt sie ebenso souverän wie ihre ausliefernden Logistikpartner. Ihr Erfolgsrezept? „Auch in Konfliktsituationen ruhig und sachlich bleiben“, erklärt sie gelassen. Herausforderungen gab es für die Unternehmerin gerade zu Beginn ihrer Selbstständigkeit dennoch zu meistern. Die ersten eineinhalb Jahre investierte sie besonders viel Zeit und Kraft, um den Betrieb richtig ans Laufen zu bringen. „Neben dem Vertrieb und dem Aufbau der Betriebsorganisation bin ich damals jeden Tag morgens um vier Uhr beim Bäcker gewesen und habe die Auslieferung selbst übernommen“, erinnert sich Nicole Wolf an ihre unternehmerischen Anfänge. „Aber ich war von Anfang an fest davon überzeugt, dass ich es schaffen werde.“ Mit Unterstützung ihres Franchiseberaters der Morgengold-Zentrale stürzt sie sich voller Tatendrang in ihr MorgengoldAbenteuer und baut ihre ersten profitablen Touren auf. Stets 100 Prozent zu geben war Nicole Wolf schon vor ihrer Zeit als MorgengoldPartnerin gewohnt. Auch als Bezirksleiterin bei Aldi war eine 70-Stunden-Woche keine Seltenheit. Warum dann überhaupt der Wechsel in die Selbstständigkeit? „Als Unternehmerin habe ich das Ruder selbst in der Hand und bestimme die Richtung“, erklärt sie. „Und ich bin viel flexibler in meiner Zeiteinteilung.“ Das ist für die bald dreifache Mutter ein großer Pluspunkt. Mit dem Büro im eigenen Haus, einem guten Zeitmanagement und der Unterstützung ihres Mannes lasse sich Familie und Job realistisch unter einen Hut bringen, sagt sie. Bei allem eigenen Engagement, ohne das erprobte Morgengold-Konzept wäre ihr der Weg in die Selbstständigkeit nicht so erfolgreich geglückt, da ist sich Nicole Wolf sicher. „Mit den standardisierten Prozessen waren Markteinstieg und Unternehmensaufbau für mich viel einfacher“, so ihr Fazit. „Alleine das eigens entwickelte Morgengold Web-System®, über das nahezu alle unsere Geschäftsprozesse abgebildet werden, bietet enorme Vorteile in der Betriebssteuerung." Darüber hinaus gebe ihr besonders die Zugehörigkeit zu einer starken Gemeinschaft viel Sicherheit. „Die Betriebsberatung durch die Zentrale ebenso wie der Erfahrungsaustausch mit anderen Franchisepartnern, zum Beispiel bei den Seminaren der Morgengold Akademie, stärken enorm den Rücken“, sagt sie. Riku Lal, Back-Factory Für Franchise hatte sich Riku Lal ganz bewusst entschieden und sich so seinen Traum von der Selbstständigkeit erfüllt. „Als Einzelkämpfer hat man es sehr schwer, ein eigenes gastronomisches Konzept zu entwickeln und nachhaltig am Markt Fuß zu fassen“, erklärt er. Bereits als 17-Jähriger war er während seiner Ausbildung bei McDonald’s mit Franchise in Berührung gekommen. Damals lernte er von der Pike auf, worauf es in der Systemgastronomie ankommt. „Im Tagesgeschäft steht und fällt alles mit den Mitarbeitern. Es ist wichtig, ein gutes Team zu bilden, auf das man sich zu 100 Prozent verlassen kann“, ist er überzeugt. Für bis zu 85 Mitarbeiter war er verantwortlich, als er damals mit 22 Jahren McDonald’s jüngster Filialleiter in Deutschland wurde. Als sich Riku Lal gezielt auf die Suche nach einem Franchisekonzept machte, fiel seine Wahl schnell auf Back-Factory. „Back-Factory kannte ich bereits als Kunde. Das Konzept hat mich sofort begeistert – auch, weil es mit dem Trend geht. Wir bieten frisch zubereitete Snacks in einer hohen Qualität – und Wir sind Markenbotschafter Düsseldorf Das stimmt auf jeden Fall, und zwar nicht nur dann, wenn man Schokolade isst, sondern wenn man seine Arbeit und Leidenschaft mit Schokolade verbindet! Seit Herbst 2019 sind wir ein Teil des LEONIDAS-Teams und sind sehr glücklich darüber! Wir haben den ersten LEONIDAS Chocolate & Café in Düsseldorf eröffnet und bringen somit die echte und feinste traditionelle belgische Schokolade in die Hauptstadt des Landes NRW rein! Die Zusammenarbeit mit “LEONIDAS“ ist nicht nur ein Geschäft oder eine Partnerschaft. Sie erinnert uns mehr an die familiären Begegnungen guter alter Lebensfreude. Unsere Entscheidung eine LEONIDAS-Boutique in Düsseldorf zu eröffnen, bereuen wir bis heute nicht, im Gegenteil! Einen besseren Franchisepartner mit ausführlicher Unterstützung und vorallem enger Begleitung vom gesamten LEONIDAS-Team, kann man nicht finden. Es ist immer Verlass. Wir sind glücklich ein Teil der LEONIDAS-Familie sein zu dürfen. „Schokolade macht glücklich !“ German Vladimirsky und Samanta Ginesina Sie sind interessiert? Dann fordern sie noch heute unverbindlich weitere Informationen zu Leonidas Confiserie-Konzept an: Olga Mathius – Sales Manager Deutschland E-mail: oma@leonidas.be Mobil: +32 47247 46 09 www.leonidas.com LE_199_117x133_Testimonial_Dusseldorf_DE_01.indd 1 04/02/2021 10:07 Nicole Wolf, Morgengold Frühstücksdienste Foto: © Morgengold Frühstücksdienste

9               €   ‚   € ƒ „ ƒ…†‡  ˆ     „              € ‚  € ƒ „ … † ‡ˆ„‰ Š ‹ ‰‡ ‰ ƒ   Š †  das zu einem sehr guten Preis-LeistungsVerhältnis“, erklärt Lal. Das Angebot des Snack-Profis reicht von Hot Ciabatta über Bagels und Pizzen bis hin zu süßen Snacks, Salaten und Joghurts. Neue Snack-Ideen werden von einem Team in der Hamburger Zentrale entwickelt, in ausgewählten Stores getestet und dann ins Angebot übernommen. Das kommt auch dem Geschäft von Riku Lal zu Gute. „Als Unternehmer und Partner kann ich darauf vertrauen, dass das Konzept und das Produktangebot kontinuierlich weiterentwickelt werden“, so der sympathische Unternehmer. Große Vorteile seiner Franchisepartnerschaft sieht er zudem im Marketing. „Ein Gastronom ist schließlich kein Marketingspezialist und kann die Fülle an Aufgaben in diesem Bereich nicht leisten!“ Gleichwohl bringt er seine Erfahrungen aus Praxis als Mitglied des Produktausschusses und Franchisebeirats in die Weiterentwicklung des Systems mit ein. Bis zu 15.000 Gäste kommen wöchentlich in seine Stores. Während in Bremen viele auf dem Weg zur Arbeit oder Schule bei Back-Factory stoppen, sind es in Lübeck insbesondere Touristen, die das Angebot des Snack-Profis schätzen. „Frische und Qualität, Freundlichkeit und guter Service – das sind die Zutaten für den Erfolg“, ist Riku Lal überzeugt. Damit im Tagesgeschäft alles reibungslos läuft, legt der Unternehmer großen Wert darauf, dass seine Mitarbeiter gut geschult sind. „Als Chef muss ich stets den Überblick behalten und die Abläufe organisieren“, erklärt er. Besonders in der Startphase verging nahezu keine Stunde, in der er nicht selbst mit anpackte. Das ist heute so zwar nicht mehr möglich, doch etwa einmal pro Woche arbeitet er in jedem Store vor Ort mit. „So erkenne ich schnell, wenn etwas mal nicht perfekt läuft und wie wir noch besser werden können.“ Und was hat sich Riku Lal für die Zukunft vorgenommen? Da muss Lal nicht lange überlegen: „Mein Wunsch ist es, weiter zu expandieren!“ „Ich will mit Back-Factory in Zukunft noch viel erreichen!“ Riku Lal, Back-Factory Foto: © Back-Factory

10 Fragen bei Beendigung des Franchisevertrages Franchiseverträge sind regelmäßig auf eine längere Vertragsdauer angelegt. Das liegt zum Beispiel an möglichen hohen Anfangsinvestitionen, an hohem Schulungsaufwand und anderen langfristig angelegten Verbindlichkeiten der Vertragsparteien. Die Dauer eines Franchisevertrages ist regelmäßig so zu bemessen, dass ein Franchisenehmer seine Investitionen in dieser Vertragslaufzeit wieder erwirtschaften und darüber hinaus noch eine angemessene Rendite erzielen kann. franchiseWISSEN. Bei Einzelhandelskonzepten sind auch Standorte von Bedeutung, die für die Dauer eines Franchisevertrages zur Ausübung der Franchise verfügbar gehalten werden müssen, was durch abgestimmte Mietverträge erfolgt. Auch Finanzierungen, Leasingverträge oder sonstige verbundenen Verträge sind auf die Laufzeit eines Franchisevertrages abzustimmen. Besondere Bedeutung erlangt die Vertragsdauer, wenn der Franchisenehmer als Existenzgründer Mittel der KfW-Bank in Anspruch nimmt, die er nur dann erhält, wenn die Vertragsdauer mindestens zehn Jahre beträgt oder eine Festlaufzeit von fünf Jahren mit einer Option auf weitere fünf Jahre. Laufzeiten über zehn Jahre sind im Einzelfall möglich, aber nicht die Regel. Es empfiehlt sich auf jeden Fall die Vertragslaufzeiten samt Verlängerungsoptionen schon vor Vertragsschluss zu prüfen samt der vertraglich geregelten Kündigungsvoraussetzungen für beide Vertragsparteien, auch und vor allem außerordentliche Kündigungsoptionen. Man sollte sich auch Gedanken darüber machen, ob und wenn ja, welche Übertragungsoptionen nach Beendigung eines Franchisevertrages möglich sind. Können etwa Erben den Franchisebetrieb übernehmen oder kann der Franchisenehmer seinen Franchisebetrieb auf dafür geeignete Dritte übertragen? Bietet der Franchisegeber Hilfen für eine Übertragung eines Franchisebetriebes an oder übernimmt er diesen gar selbst und zu welchen Konditionen? Ein langjährig erfolgreich geführter Franchisebetrieb hat in der Regel eine nicht unerhebliche Wertsteigerung für ein Franchisesystem erwirtschaftet, an der ein ausscheidender Franchisenehmer durchaus beteiligt werden sollte. Die nachvertraglichen Folgen nach einer Beendigung eines Franchisevertrages sind in einem ordentlichen Franchisevertrag ausführlich geregelt. Dazu gehören unter anderem weiter geltende Geheimhaltungspflichten eines Franchisenehmers über Geschäftsgeheimnisse des Franchisesystems. Oft wird auch ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot von einem Jahr nach Beendigung eines Franchisevertrages vereinbart, für welches besondere gesetzliche Vorgaben gelten. Auch sind Datenschutzbestimmungen nach Vertragsbeendigung zu beachten, etwa hinsichtlich der Kundendaten. Ein Franchisegeber wird einen Franchisekandidaten darüber im Rahmen der vorvertraglichen Aufklärung transparent aufklären, auch wenn dieser nicht explizit danach fragt. Dass es im Laufe eines Franchisevertrages und dessen Beendigung auch einmal Probleme geben kann, gehört zum normalen Lebensrisiko. Der Franchisenehmer kann z.B. längere Zeit erkranken, arbeits- und berufsunfähig werden oder gar während der Dauer des Vertrages versterben. Im Krankheitsfall eines Franchisenehmers kommt es darauf an, wie dieser sich zunächst im Innenverhältnis abgesichert hat, etwa durch geeignetes Personal, das ihn zeitweilig vertreten kann. Franchisegeber vermitteln dazu in den Richtlinien Hilfestellung. Bei kleineren Franchisebetrieben, die allein von einem Franchisenehmer ad persona abhängen, wird es schon sinnvoll sein, den Franchisegeber auf die Möglichkeit von Interimsmitarbeitern anzusprechen, die den Franchisenehmer qualifiziert vertreten können für die Dauer einer Krankheit. Viele Franchisesysteme bieten das als kostenpflichtige Zusatzleistung ihren Franchisepartnern bereits an. Das ist auch bei Beendigung von Franchiseverträgen eine Option bis zur Übergabe eines Franchisebetriebes an einen Nachfolger. Kritischer wird es, wenn ein Franchisenehmer so ernsthaft erkrankt oder ausfällt, dass er seine vertraglichen Pflichten nicht in absehbarer Zeit erfüllen kann. Für solche Fälle kann dem Franchisegeber ein außerordentliches Kündigungsrecht erwachsen, wenn dies im Franchisevertrag geregelt ist. Auch kann in einem Franchisevertrag für einen solchen Fall ein Recht für den Franchisegeber vereinbart werden, den Franchisebetrieb des Franchisenehmers für diesen weiterzuführen auf dessen Kosten, diesen selbst zu übernehmen oder für den Franchisenehmer einen geeigneten Käufer des Franchisebetriebes zu suchen. Solche Regelungen finden sich häufig auch dann, wenn zum Beispiel der Standort vom Franchisegeber gemietet wurde, der diesen Standort natürlich erfolgreich weiter betreiben möchte. Die Modalitäten sind in guten Franchiseverträgen bereits ausführlich und transparent für solche Fälle formuliert, so dass ein Franchisenehmer vorher weiß, woran er ist, wenn derartige Probleme entstanden sind. Franchisegeber sind immer daran interessiert, Franchisenehmer auch in solchen Situationen soweit zu unterstützen, dass diese den Franchisebetrieb entweder selbst weiterführen können, oder dass der Franchisebetrieb ohne größere Verluste reibungslos durch geeignete Dritte weitergeführt werden kann und der Anspruch eines ausscheiFoto: © Olivier Le Moal/shutterstock.com

denden Franchisenehmers transparent und berechenbar ist. Für den Fall, dass ein Franchisenehmer während der Vertragsdauer verstirbt, finden sich regelmäßig ausführliche Regelungen in Franchiseverträgen. Dabei geht man in der Regel davon aus, dass mit dem Tod des Vertragspartners der Franchisevertrag automatisch beendet wird. Der Franchisegeber hat jedoch auch in diesem Fall Interesse daran, einen eingeführten und erfolgreichen Franchisebetrieb zu erhalten, weshalb im Franchisevertrag dann ausführliche Regelungen darüber getroffen werden, unter welchen Voraussetzungen zum Beispiel der Franchisevertrag mit dafür geeigneten Erben eines Franchisenehmers weitergeführt werden kann. Oder der Franchisegeber kann gegenüber den Erben des Franchisenehmers ein Vorkaufsrecht auf den Franchisebetrieb vereinbaren, welches er selbst ausübt oder durch einen dafür geeigneten Dritten. Ein Franchisegeber lässt sich jedoch im Erbfall nicht darauf ein, mit einem für das Franchisesystem ungeeigneten Erben den Franchisevertrag weiter durchzuführen. Für den Fall der Beendigung des Franchisevertrages durch Tod des Franchisenehmers ohne besondere Regelungen für diesen Fall gelten dann die vertraglichen Rückabwicklungsfolgen einer normalen Vertragsbeendigung. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass man schon bei Abschluss eines Franchisevertrages die Regeln für derartige Probleme bei Beendigung eines Vertrages prüfen und hinterfragen sollte. Franchisesysteme sind längerfristig angelegt und ein Franchisegeber hat grundsätzlich ein Interesse daran, einmal aufgebaute und eingeführte Franchisebetriebe zu erhalten. Daher kann ein Franchisenehmer mit entsprechender Unterstützung auch bei den angesprochenen Problemen nach der Vertragsdauer durch einen Franchisegeber rechnen, da es im Gesamtinteresse eines Franchise- systems liegt. Rechtsanwalt Thomas Doeser: Studium der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkten auf kooperativen Vertragsvertriebssystemen, Franchising, Licensing und internationale Vertriebssysteme. Seit 1980 Partner einer international tätigen Unternehmensberatung (BDU) mit Schwerpunkten in Nordamerika und Osteuropa mit der Spezialisierung auf die Konzeption und den Aufbau von Vertriebssystemen. 1980 Organisator des ersten Franchisekongresses in Deutschland sowie der ersten Franchisemesse in Deutschland. Seit 1983 selbstständiger Rechtsanwalt in Tübingen Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer der E.F.LAW, der European Franchise Lawyers Association EEIG. Spezialgebiet Franchise- und Lizenzrecht sowie Strategieentwicklung und Beratung von Mandanten beim Auf- und Ausbau von Vertriebssystemen im In- und Ausland. Aktiv auch im operativen Bereich im Rahmen von Interimsmanagement und Treuhandmanagement. Projektarbeit in ganz Europa, Nordamerika sowie in Russland und in China. Seit 1980 zahlreiche Veröffentlichungen und Fachbuchbeiträge unter anderem zum Thema Franchising, Strategie und Management. Regelmäßige Kolumnen in bekannten Wirtschaftszeitschriften sowie umfangreiche Vortragstätigkeiten im In- und Ausland auf Fachmessen, bei IHK's sowie unter anderem beim Deutschen Franchiseinstitut oder bei der ESB (European School of Business) in Reutlingen. Mitglied der E.F.LAW (Europäische Franchiseanwaltsvereinigung) Bis 2019 seit über 38 Jahren Mitglied im Rechtsausschuß des Deutschen Franchiseverbandes, Mitglied beim Deutschen Fachjournalistenverband, 2000 bis 2016 Vorstandsvorsitzender der Beratergruppe Strategie (EKS) e.V. und eine Vielzahl weiterer Aktivitäten und Mitgliedschaften im In- und Ausland. Kontakt: Rechtsanwalt Thomas Doeser Robert Gradmann Weg 1 · 72076 Tübingen · Tel. 07071 600630 · Telefax 07071 600345 E-Mail: tdoeser@t-online.de · www.franchiseanwalt.de Foto: © Gerhard Blank Der Autor Erfolg mit Rezept Werden Sie jetzt Franchise-Partner Infos zu dem Pizza-Erfolgskonzept aus Hamburg unter mundfein.de/franchise bald 40 x in Deutschland Podcast-Interview mit André Uffmann

Willkommen beim BFW Die neu gegründete Bundesvereinigung der Franchisewirtschaft ist die Gemeinschaft aller am Franchising interessierten Unternehmen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien. Unter dem Dach des BDS – Bund der Selbständigen, der seit 1874 die Heimat des Mittelstandes ist – findet nun auch die Franchisewirtschaft ihr eigenes Erfolgsnetzwerk – die Bundesvereinigung der Franchisewirtschaft. Sie haben Interesse an starken Geschäftspartnern, Kooperationen, Entwicklung/Erweiterung Ihres Geschäftes und/oder Ihres Geschäftsmodells? Sie planen Unternehmensgründung oder wollen expandieren? Sie suchen regional, national oder international nach neuen Standorten, Austausch, Know-how, Innovation und Zusammenarbeit? Als BFWMitglied profitieren Sie von ● dem direkten Kontakt zu den Mitgliedern der Region ● dem Bündeln gemeinsamer Interessen ● kostenfreier allgemeiner juristischer Beratung ● gemeinsamen regionalen und nationalen Veranstaltungen ● der Initiative zur betriebsübergreifenden Weiterbildung von Mitarbeitern Lernen Sie die Bundesvereinigung der Franchisewirtschaft JETZT kennen Mitglied werden Information und Mitgliedsantrag unter bfw-franchise.eu Jahresbeitrag für Mitgliedschaft nur Euro 190.–

Steuertipp Hintergrund ist die durch das Bundesverfassungsgericht bereits 2018 eingeleitete Grundsteuerreform, die die Grundsteuer im Jahr 2025 erstmals mit den an die aktuelle Immobilienentwicklung angepassten Werten festsetzen möchte. Denn bislang basiert die Berechnung auf Grundstückswerten, die schon einige Jahre zurückliegen: 1964 für Grundstücke im ehemaligen Westteil und 1935 für Grundstücke im ehemaligen Ostteil Deutschlands. Ziel ist nun die Ermittlung eines neuen Grundsteuerwertes. Hierfür müssen sämtliche Grundstücke deutschlandweit hinsichtlich ihrer Grundstücksfläche, dem Bodenrichtwert zum 1. Januar 2022, der Immobilienart, der Nettokaltmiete, der Gebäude- und Wohnfläche und dem Baujahr neu bewertet werden. Derzeit erstellt die Finanzverwaltung die neuen Erklärungsvordrucke und setzt diese als Steuererklärung im ELSTER-Portal um, denn grundsätzlich muss die Steuererklärung elektronisch übermittelt werden. Im nächsten Schritt werden Grundstücksbesitzer dazu aufgefordert, eine Steuererklärung abzugeben. Das kann je nach Bundesland per öffentlicher Bekanntmachung oder auch durch persönliche Anschreiben an die Grundstücksbesitzer geschehen. Zum 1. Juli 2022 soll dann die Möglichkeit Grundsteuerreform Steuererklärungspflicht für Immobilieneigentümer zum 1. Juli 2022 Auf Immobilieneigentümer kommt eine neue Steuererklärung zu - die Rede ist von der Grundsteuerwerterklärung, die zwischen dem 1. Juli und 31. Oktober dieses Jahres einzureichen ist. Die Kürze der Zeitspanne erfordert bereits jetzt entsprechende Vorbereitungen, denn nicht jeder hat die in der Erklärung abgefragten Angaben auch zur Hand. Sabine Krämer Franchise-Manager ETL Systeme AG – Franchise – Steuerberatungsgesellschaft Mauerstraße 86–88 10117 Berlin sabine.kraemer@etl.de www.etl-franchise.de Die Autorin 13 Jetzt unter www.franchise-erfolge.de kostenlos online lesen oder downloaden! No 101 20. Jahrgang Dez. 2021–März 2022 Deutschland 3,90 € Österreich 4,50 € Ausgabe unter www.franchise-erfolge.de kostenlos downloaden! ZEITEN WENDE zur Erfassung und Übermittlung der Steuererklärung im ELSTER-Portal freigeschaltet werden. Grundstückseigentümern bleiben dann nur vier Monate Zeit, ihre Steuererklärungen einzureichen. Danach wird die Finanzverwaltung die entsprechenden Grundsteuerwertbescheide erlassen, die Messzahlen und Hebesätze überprüfen und gegebenenfalls anpassen, sowie die Mess- und Grundsteuerbescheide erlassen, sodass zum ersten Fälligkeitstag der Grundsteuer 2025, zum 15. Februar 2025 die neue Grundsteuer bezahlt werden kann. Übrigens: Damit die neue Bewertung nicht wieder irgendwann zu verfassungswidrigen Werten führt, ist alle sieben Jahre eine neue Hauptfeststellung durchzuführen. Immobilieneigentümer sollten daher bereits jetzt mit der Datensammlung beginnen. Wichtig sind beispielsweise: › F rühere Einheitswertbescheide hinsichtlich Steuernummern, Aktenzeichen oder Nummerierung der Gebäude › G rundbuchauszüge hinsichtlich Grundbuchblattnummer, Flurstücknummern, Grundstücksflächen und ggf. Bruchteilen › U nterlagen zur Flächenberechnung sowohl der Wohnfläche für das Ertragswertverfahren als auch der Bruttogrundfläche für das Sachwertverfahren Die Erstellung und Übermittlung der Steuererklärung übernimmt Ihr Steuerberater selbstverständlich gern für Sie. Grundstücksbesitzer, die ihre Steuererklärung selbst erstellen möchten, sollten sich rechtzeitig um eine Registrierung im ELSTER-Portal kümmern, da dieser Prozess einige Zeit in Anspruch nehmen wird.

14 Das Bankgespräch! Einer der wichtigsten Bausteine bei Finanzierungsanfragen Im Laufe der Jahre habe ich viele Bankgespräche (mit Gründern und Unternehmern) geführt. Ich habe daraus die Erkenntnis gewonnen, dass das Bankgespräch einer der wichtigsten Bausteine ist, um eine Finanzierung zu erhalten. Nur hier kann sich die Bank über den Gründer einen Eindruck verschaffen, wie er sich im Gespräch verhält, und ob er hinter dem Vorhaben steht. franchiseWISSEN. Der Bank sollten zum Zeitpunkt des Gespräches bereits folgende Unterlagen vorliegen: Businessplan, Selbstauskunft (inkl . Anlagen wie Eigenkapitalnachweis, Gehaltsnachweise, Einkommensteuererklärungen, Nachweise Vermögen, Nachweise Kredite) und der Lebenslauf. Nicht gut vorbereitete Bankgespräche gefährden viele Existenzgründungen bzw. deren Finanzierungen. Doch gehen viele Gründer leider nicht gut vorbereitet in das Bankgespräch, manche können nicht einmal das Geschäftskonzept plausibel erklären. Das muss nicht unbedingt Unwissenheit sein, es kann auch an Nervosität oder anderen Gründen liegen. Existenzgründer aber auch Unternehmer müssen als seriöse und sichere Geschäftspartner auftreten. Nur so sind Banken davon zu überzeugen, dass aus der Geschäftsidee auch der Kredit bedient werden kann. Ein Bankgespräch lässt sich mit einer Bewerbung vergleichen. Ein verpatztes Gespräch kann das gesamte Vorhaben zunichte machen. Eine gute Vorbereitung auf das Bankgespräch ist also eine Pflichtaufgabe. Damit Sie die Bank für Ihr Vorhaben gewinnen können, müssen Sie Ihren Ansprechpartner von den Vorteilen Ihres Investitionsvorhabens überzeugen. Viele Gründer verhalten sich im Bankgespräch wie unsichere Bittsteller. Treten Sie deshalb selbstsicher und freundlich auf. Wenn Sie der Bank nicht zeigen, dass Sie hundertprozentig hinter dem geplanten Vorhaben stehen, werden Sie diese nicht überzeugen. Je mehr Informationen Sie dabei über das geplante Vorhaben geben, desto besser sind Ihre Chancen. Ebenso sollten Sie auf eventuelle Probleme antworten können. Hier zeigen Sie Kompetenz, indem Sie darauf eingehen und dem Bankberater direkt Lösungsansätze aufzeigen. Zusammengefasst sind aus meiner Sicht folgende Punkte beim Gespräch wichtig: › g ute Vorbereitung, positives Auftreten sowie kompromissbereit sein › zahlenfest › nicht fordernd › B eweggründe der Selbstständigkeit erläutern › Businessplan erläutern › n icht zu oft vom Thema abweichen › n icht als erstes über Zinsen verhandeln › d em Anlass entsprechend gekleidet sein › I nteresse zeigen an der Bank Im Zuge der aktuellen Lage (Pandemie) werden einige Bankgespräche per Videokonferenz (Zoom/Teams etc.) abgehalten. Hier ist es wichtig, sich als Gründer auch darauf vorzubereiten. Es muss zwingend vor dem Termin die Technik überprüft werden. Der Termin sollte nicht vom Handy aus gemacht werden, sondern von einem Computer oder Laptop mit Kamera. Der Gründer sollte sich darauf einstellen, den Bankberater ausreden zu lassen, bei seinen Antworten selbst ein Ende zu finden und darauf zu achten, dass die Umgebung dem Anlass entsprechend passt (nicht aus der Küche heraus usw.). Sollte ein Gespräch nicht positiv verlaufen, dann nicht direkt verzweifeln, sondern nochmals üben und die nächste Bank aufsuchen. Sie sollten jedoch berücksichtigen, dass Sie in der Regel (wegen der Regionalität), maximal nur drei oder vier verschiedene Banken ansprechen können. Für Franchisegeber ist es wichtig, darauf zu achten, dass die angehenden Franchisenehmer nicht einfach ohne Vorbereitung zur Bank laufen. Coachen Sie deshalb Ihre Gründer und bereiten Sie diese auf das Bankgespräch vor. Der Gründer vertritt auch indirekt Ihr Franchisesystem. Das bitte immer berücksichtigen! Stephan Neuschulten Geschäftsführer der Neuschulten Unternehmensberatung GmbH, Wuppertal Der Autor Foto: © fizkes/shutterstock.com

16 Ein Blick zurück und nach vorne Im Rückspiegel betrachtet, hat die Pandemie viele Einflüsse beschleunigt. Allein die Verlagerung von Offline zu Online ist markant, ob im Handel, in der Aus- und Weiterbildung, im Finanzwesen, in der Gastronomie und Unterhaltungsbranche. Ein Zurückstellen auf die „alten Zeiten“ wird es auch nach der Pandemie nicht geben. Laut der anerkannten Studie „The Shape of Retail“ von Alvarez & Marsal werden 23 Prozent der deutschen Konsumierenden ihre Einkaufsgewohnheiten dauerhaft ändern, d.h. weniger Geschäftsbesuche, mehr Online-Einkäufe und vorsichtigere Konsumgewohnheiten realisieren. Dabei gilt, je jünger die Zielgruppe ist, desto stärker die Tendenz zur Veränderung. Mit 23 Prozent liegt die Umfrageprognose in Deutschland zwar einiges unter dem internationalen Durchschnitt mit 48 Prozent und der Schweiz mit 43 Prozent (Changing Consumer Priorities Study, AlixPartners), aber es lässt aufhorchen. Insbesondere, weil die Studien zeigen, dass die Verbraucher*innen nach der Pandemie einen noch größeren Wert auf Nachhaltigkeit im Kaufverhalten und generell auf umweltfreundlichere Produkte legen. Die Franchisebranche trifft dieser Wandel gleich mehrfach. Einerseits, was das Kernangebot im Handel und im Dienstleistungsbereich angeht. Andererseits sind das Franchiseangebot und das Partnermarketing auf dem Prüfstein. Der Hang zur beruflichen Selbstständigkeit hat zwar international zugenommen, aber häufig unter der Prämisse, wie sich zukünftig Arbeit und Privatleben besser vereinbaren lassen. Ideenvielfalt über 13 Bereiche Wie lässt sich nun ermitteln, wie sich diese Einflüsse chancenreich nutzen lassen? Generell darüber zu befinden, wie sich Nachhaltigkeit, New Work und Digitalisierung im eigenen Konzept berücksichtigen lassen, erschlägt, weil die Themen riesig sind. Aus unserer Erfahrung mit vielen (Franchise-) Unternehmen heraus, sind Checkpunkte strukturgebend. Deswegen haben wir ein Werkzeug entwickelt, das hier Abhilfe schafft, den 13-P-Marketing-Mix. Er dient als Ideengeber und gleichzeitig hilft er, Veränderungen in der Konsequenz durchzuspielen. Denn allein die Umstellung von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für Franchisepartner*innen von off- zu online hat neue Prozesse zur Folge, eine neue Didaktik in der Vermittlung von Inhalten, allenfalls neue Partnerschaften, die solche Schulungen professionell einspuren und in jedem Fall eine Auswirkung auf die Performance des Franchiseunternehmens. Nachhaltigkeit als Booster Beim „P“ für „Product“ ist das Angebot an Dienstleistungen und/oder Produkten das Feld für Innovationen und Inspirationen. Wenn es Einflüsse wie die Nachhaltigkeit gibt, dann liegt es auf der Hand bei physischen Produkten über Recyclingmaßnahmen, ergänzende Reparaturservices, Foto: © SUC Smoothies GmbH Von B-Corp bis Plan B – Franchisetrends 2022 Trends werden meist mit kurzzeitigen Modetrends assoziiert. In diesem Artikel soll es um Strömungen gehen, die sich aufgrund der aktuellen Situation ergeben und um den Einfluss von Megatrends wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und New Work. Die Megatrends sind exemplarisch – es gibt weitaus mehr. Hier geht es um den Umgang mit diesen Einflüssen, um die Einschätzung, welche Chancen und Risiken für das eigene Franchisesystem daraus erwachsen können. franchiseWISSEN.

klimafreundliche Herstellung, nachhaltige Bestandteile oder Zertifizierungsmöglichkeiten u.v.m. nachzudenken. Letzteres hat das Kosmetikunternehmen Rituals mit der B-Corp-Zertifizierung durchlaufen und sehr erfolgreich seit Anfang des Jahres beworben. B-Corp ist eine der strengsten Nachhaltigkeitszertifizierungen, der sich u.a. auch Franchisebrands wie Ben & Jerrys und die französische Biomarktkette Naturalia verpflichtet haben. Dabei geht es neben Produktbewertungen auch um das ökologische und gesellschaftliche Engagement der Unternehmen sowie die Einbindung der Mitarbeitenden wie Franchisepartner*innen. Die Wirkung nach innen und außen ist entsprechend glaubwürdig und medienwirksam. Ein anderes Beispiel, ebenfalls unter dem „P“ für „Product“, kann auch die Erweiterung des Angebotes sein, wie im Fall der Berliner RSG Group, die 2020 das insolvente amerikanische Franchiseunternehmen Gold’s Gym mit über 600 Franchisepartner*innen und 61 Eigenbetrieben übernahm. Die RSG Group, bei uns u.a. bekannt durch die Marke McFit und viele weitere Fitness- und Lifestylemarken, hat in Berlin das erste Gold’s Gym nach neuen Nachhaltigkeitsstandards aufgebaut und materialisiert („Physical Evidence“). So gibt es dort zum Beispiel im Kardiobereich 10 Meter hohe Bäume, die Schadstoffe aus der Luft filtern. Boden- und Wandfliesen sind aus recycelten Materialien. Ein Blockheizkraftwerk arbeitet mit Biogas und Sonnenenergie und wird per Solarblume gespeichert. In Zusammenarbeit mit der TU-Berlin („Partnership“) wurde eine Technologie entwickelt, die es ermöglicht mit den rund 150 Radergometern – sogenannten „Boost-Bikes“ – Strom mittels Muskelkraft zu erzeugen. Ein spannender Anfang, um den traditionsreichen Fitnessclub mit neuen Möglichkeiten zu vereinen. Neue Wege in der Unternehmensführung Das Marketing-Mix „P“ für „Product“ steht ebenso für das Franchiseangebot selbst. Am Beispiel New Work und Digitalisierung hier zwei Beispiele: Das ehemalige Franchisekonzept CANTIENICA®-Methode, ein Körpertrainingsprogramm, wurde entsprechend den avisierten Kooperationspartner*innen zu einem Lizenzkonzept umstrukturiert. Die gut 370 Lizenzpartner*innen genießen heute mit „CANTIENICA – Körper in Evolution“ mehr Spielraum, um ihr Arbeitspensum individuell zu gestalten. Die Aus- und Weiterbildung der Partner*innen und verkaufbare Kurse für Kund*innen können orts- und covid-unabhängig angeboten werden, weil alle Kurse zusätzlich in ein Online-Format, mit ergänzenden neuen Masterclasses, überführt wurden. SUC Juice Bars, ein Smoothie-Konzept, hat aufgrund von Corona das eigene Standortkonzept auf Eis gelegt. Die acht Standorte in Einkaufsmalls und an Bahnhöfen waren durch die schwindende Frequenz bedroht und wurden proaktiv – und noch vor dem Franchisestart – geschlossen. Ein konzentriertes Business ist jetzt als B2B-Version entstanden, in dem Cafés, Fitnessstudios, Kindergärten etc. ein Kleinstkonzept zur Herstellung von Smoothies erwerben können. Hier zeigt sich eine andere Variante von New Work auf Führungsebene, das aktive, flexible Handeln in einem Marktumfeld, das sich dynamisch wandelt. Die Entwicklung eines Plan B wird immer wichtiger, um den Lead zu behalten. Diese Beispiele geben nur einen kleinen Einblick. Jeder Checkpunkt im 13-P-Marketing-Mix eignet sich, um neue Impulse zu bestimmten Themen zu generieren. Interessierten, die sich intensiver mit der Wahrnehmung und Umsetzung von Trends im Unternehmen beschäftigen möchten, empfehle ich unser „Praxisbuch Trendmarketing – Innovationskreislauf und Marketing-Mix für KMU“, Bellone/Matla, Campus Verlag. Hierin erklären wir Schritt für Schritt, wie jedes einzelne der 13-Marketing-P`s zur Wahrnehmung, Innovation und Umsetzung von Trends genutzt werden kann. Zusätzlich bieten wir Unternehmen individuelle Online- und PräsenzWorkshops an. 17 Foto: © Bellone Franchise Consulting Prof. Veronika Bellone ist seit 1986 im Franchisebusiness tätig. Sie startete als Franchisemanagerin bei der Cosy-WaschAutowaschanlagen GmbH in Berlin. 1991 gründete sie ihre eigene Franchiseberatung, die sie seither in der Schweiz führt. Zu ihren Referenzkunden zählen u.a. Fleurop, Mövenpick, Sara Lee, Schweizer Post, ACCOR, SPAR, Valora, MIGROS, Götti Switzerland und Warner Bros. Germany. Sie ist als Professorin an der Hochschule für Wirtschaft in der Nordwestschweiz im Fachbereich Marketing tätig sowie an weiteren Hochschulen mit Franchising in den Bereichen Entrepreneurship und Dienstleistungsmarketing. Als Autorin widmet sie sich in zahlreichen Publikationen den Themen Franchising, Marketing und Trends wie z. B. „Green Franchising“, Bellone/ Matla, 2012 im MVG Verlag/mi-Wirtschaftsbuch; „Praxisbuch Trendmarketing“, Bellone/Matla, 2017, Campus Verlag Frankfurt/New York; „Praxisbuch Franchising – Schnelles Wachstum mit System“, Bellone/Matla, 4. Auflage 2018, Redline Verlag; „Praxisbuch Dienstleistungsmarketing“, Bellone/Matla, 2018, Campus Verlag Frankfurt/New York; „Glücklich mit Tiny-Start-ups“, Bellone/Matla, Redline Verlag, 2019; „Es ist nie zu spät, sich selbstständig zu machen“, Bellone/Matla, Redline Verlag, 2020 Die Autorin Impressum Herausgeber/Chefredakteur: Martin Schäfer (V.i.S.d.P.) Verlag: UNTERNEHMERVERLAG Gemäß § 9 Abs. 4 des Landesmediengesetzes für Rheinland-Pfalz wird darauf hingewiesen, dass Inhaber des Verlages Martin Schäfer ist. Im Wingert 13, D-53424 Remagen Tel. +49 2228 912912-0 Fax +49 2228 912912-10 info@unternehmerverlag.de www.unternehmerverlag.de Anzeigenleitung: Martin Schäfer anzeigen@unternehmerverlag.de Titelbild: © Thomas Bethke/shutterstock.com Fotosatz: Grafik-/Webdesign Bauer info@wir.machen.design https://wir.machen.design Druck: ColorDruck Solutions GmbH Gutenbergstraße 4, D-69181 Leimen Erscheinungsweise: vierteljährlich Nachdruck: Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieser Zeitschrift darf ohne schriftliche Genehmigung des Verlages vervielfältigt oder verbreitet werden. Unter dieses Verbot fällt insbesondere die gewerbliche Vervielfältigung per Kopie, die Aufnahme in elektronische Datenbanken und die Vervielfältigung auf CD-ROM. © UNTERNEHMERVERLAG Fremdbeiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider. Die Beiträge wurden sorgfältig recherchiert. Eine Haftung ist dennoch ausgeschlossen – auch für telefonische Auskünfte. 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