franchiseERFOLGE - Ausg. Juni-Aug. 2021

13 Anne M. Schüller ist Managementdenker, Keynote-Speaker, mehrfach preisgekrönte Bestsellerautorin und Businesscoach. Sie gilt als führende Expertin für das Touch- point Management und eine kunden- fokussierte Unternehmensführung. Zu diesen Themen hält sie Impulsvorträge auf Veranstaltungen, Fachkongressen und Online-Events. Bereits 2015 wurde sie für ihr Lebenswerk in die Hall of Fame der German Speakers Association aufgenom- men. Ihr Touchpoint Institut bildet zerti- fizierte Touchpoint Manager und zertifi- zierte Orbit-Organisationsentwickler aus. Kontakt über www.anneschueller.de Die Autorin Anne M. Schüller Querdenker verzweifelt gesucht Warum die Zukunft der Unternehmen in den Händen unkonventioneller Ideengeber liegt Mit einem Vorwort von Gunter Dueck Gabal Verlag 2020 240 Seiten 29,90 Euro ISBN: 978-3-86936-998-3 Das Buch zum Thema malt Sprechblasen, die sich gegenüberste- hen, eine links und drei rechts. In die linke kommt eine ausgewählte Frage aus der folgenden Liste, die drei rechten sind leer, damit der Befragte seine Antworten dort einsetzen kann. › Die Goldstück-Frage: Welches sind die drei umsatzträchtigsten oder auch kos- tensparendsten Ideen, die Sie für uns hätten? › Die Sternenstaub-Frage: Welches sind Ihre drei verrücktesten/emotionalsten Ideen, die wir bei unseren Kunden um- setzen könnten? › Die Trüffelschwein-Frage: Welches sind die drei innovativsten Dinge, die wir schnellstmöglich einführen sollten? › Die Killer-Frage: Wenn es einen Sense- mann gäbe, welches wären die drei Dinge, die er unbedingt dahinraffen müsste? › Die Ufo-Frage: Wenn Sie ein Außerirdi- scher wären, welche drei Dinge kämen Ihnen bei uns besonders merkwürdig vor? › Die Forum-Frage: Wenn wir ein Forum hätten mit dem Namen „Was bei uns total nervt“, welches wären die drei Hauptdis- kussionspunkte? › Die Gummibaum-Frage: Wenn unser Gummibaum im Meetingraum sprechen könnte, was fände er an unserem Mitei- nander besonders verbesserungswürdig? Die Sprechblasen-Methode kann offen oder anonymisiert eingesetzt werden. Hierbei befragt man die Mitarbeiter einzeln - oder die Anwesenden im Rahmen eines Meetings. Umsetzungsmaßnahmen erarbeiten die Mitarbeiter selbst Im Rahmen eines Meetings bittet man die Anwesenden darum, ihre Antworten auf Haftzettel oder Moderatorenkärtchen zu schreiben und an eine umgedrehte Pinn- wand zu heften. Sie werden sich wundern, wie auf einmal die Funken sprühen und was so alles zusammenkommt. Ungeschminkte Antworten können vieles ans Licht bringen, was man schon immer gern wissen wollte. Womöglich wird man so endlich auch erfahren, was die eigentli- chen Gründe für hartnäckige Probleme sind. Maßnahmenkataloge entstehen mithilfe dieser Methode fast wie von selbst. Ist die Ideensammlung komplett, wird eine Priorisierung vorgenommen. Danach ma- chen sich Dreier-Teams an die Arbeit, um Unpassendes abzuschaffen und neue Ideen umzusetzen. Am besten fängt man dort an, wo sich rasch etwas bewegen lässt. Erfolgs- erlebnisse machen Lust auf mehr.

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