franchiseERFOLGE Sept.-Nov. 2020

Wir bauen für Deutschland - werde Teil der Mission. Erfülle mit uns den Wunsch unserer Kunden nach der Freiheit und Sicherheit der eigenen vier Wände. Jetzt informieren! Deutschlands meistgebautes Markenhaus seit 2009. www.FranchisePartnerschaft.de die erstmaligen Kosten für die regionale Markterschließung, Maklerprovision und die üblicherweise geforderte Mietkaution – da wird auf Franchisegeberseite leider hin und wieder ein wenig geschummelt, um den Systemeinstieg etwas aufzuhübschen. Hier gibt es gravierende Unterschiede bei einzelnen Systemen: Die Investitionen können bei 50.000 Euro liegen, aber sich auch in siebenstelliger Höhe bewegen. Aber kann man von der Höhe der Inves- titionen auf den Verdienst schließen? In gewisser Weise schon, denn wenn die Verdienstchancen tatsächlich unabhän- gig von der Höhe der Investitionen wären, wäre es schwer begründbar 500.000 Euro in die Selbstständigkeit als Franchiseneh- mer zu investieren, wenn ein alternatives Franchisesystem mit 100.000 Euro die glei- che wirtschaftliche Perspektive bietet. Der guten Ordnung halber muss allerdings von Fall zu Fall beachtet werden, dass bei ei- ner sogenannten Multi-Unit-Option hinter einer Investition von 500.000 Euro mögli- cherweise fünf Betriebe des selben Fran- chisepartners stehen – und dann sieht die Rechnung natürlich schon wieder anders aus. Eine Besonderheit bei der Betrachtung einer Franchiseexistenz sind die Franchi- segebühren und welchen Einfluss sie auf die Rendite haben. Oft vernachlässigt, spielen sie eine wichtige Rolle bei der Be- wertung der Verdienstmöglichkeiten. Rein rechnerisch belastet die laufende Franchi- segebühr natürlich das Betriebsergebnis. Viel wichtiger sind aber die Erkenntnisse zu den Gegenleistungen des Franchise- gebers. Wenn der wirtschaftliche Nutzen durch Unterstützungsleistungen, Ein- kaufsvorteilen oder Kooperationsverein- barungen höher ist als die zu zahlende Franchisegebühr, spielt die absolute Höhe letztlich keine Rolle. Da können acht Pro- zent bei dem einen System ein guter Deal sein und vier Prozent bei einem anderen System tatsächlich nur das Ergebnis belas- ten. Noch ein Punkt, der beim Blick auf die Einkommenschancen als Franchisenehmer nicht außer Acht gelassen werden darf, die Finanzierung. Es ist die Regel und nicht die Ausnahme, dass für die Gründung der eigenen Existenz Fremdkapital benötigt wird. Eine Eigenkapitalquote von 20 bis 30 Prozent ist angemessenen, um eine tragfä- hige Finanzierung aufzubauen. Fremdkapi- tal kostet allerdings Zinsen und die Zinsen nagen an der Rendite. Ist die Eigenkapital- quote sehr niedrig, wird die Finanzierung nicht nur durch die Zinsen teurer, sondern auch durch die Besicherung der Finan- zierung durch die Bürgschaftsbank. Eine teure Finanzierung schmälert somit das Einkommen, eine günstige Finanzierung durch den Einsatz von mehr Eigenkapital verbessert das Einkommen. Hier wird der Zusammenhang von vorhandenem Vermö- gen und Einkommen wieder ganz deutlich. Eigenes Vermögen hilft auch, die Anlauf- phase der Existenz planmäßig und ohne Herzrhythmusstörungen zu überstehen. Denn im ersten Jahr schreibt man in der Regel noch Verluste, das zweite Jahr ergibt eine schwarze Null plus ein wenig oben- drauf und das dritte Jahr bildet dann das Niveau für die folgenden Jahre ab. Viele Zusammenhänge zwischen Investiti- on, Finanzierung, Betriebsergebnis und Ein- kommen sind bei einer Individualgründung und einer Franchisegründung identisch. Bei etwas genauerer Betrachtung zeigen sich bei der Franchisegründung aber deutliche Vorteile. Insbesondere die Planung der Gründung, die kürzere Anlaufphase und die attraktiveren Betriebsergebnisse erhöhen die Chancen langfristig ein überaus solides oder hohes Einkommen zu erwirtschaften. Und damit besteht die Chance sogar richtig reich zu werden. Fazit Geld allein macht nicht glücklich – aber es beruhigt. Es gibt mir als Privatmensch und auch als Unternehmer ein Stück Freiheit im Leben zu entscheiden, was ich machen möchte oder was ich nicht unbedingt tun möchte. Da ist es oft ungerecht, wenn Men- schen, die nur Stroh im Kopf haben, auch noch Geld wie Heu besitzen. Aber Franchi- senehmer sind intelligente Menschen und haben ihren Reichtum in den meisten Fällen auch redlich verdient. y

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