franchiseERFOLGE Dez. 2021-März 2022

Carl‘s Jr. neues Mitglied im Deutschen Franchiseverband Der Deutsche Franchiseverband ist um ein Mitglied reicher: Die internationale Quickservice- Restaurantkette Carl‘s Jr., bekannt für seine kultigen Burger vom Holzkohlegrill, sucht nach einem Partner für seine Expansion nach Deutschland. Mutterkonzern ist CKE Restaurants, das mit über 3.800 internationalen Restaurants in 40 Märkten weltweit vertreten ist. Die Pläne sehen vor, diese Zahl in den nächsten fünf Jahren zu verdoppeln. Mit bereits 79 Restaurants in Frankreich, Spanien, Dänemark, der Türkei und Russland ist man über ein starkes Team vor Ort gut aufgestellt. „Wir sind dem Deutschen Franchiseverband beigetreten, um unser Wachstum in ganz Europa zu beschleunigen, wobei wir einen besonderen Fokus auf den deutschen Markt legen“, erklärt Tim Lowther, General Manager EMEA bei Carl‘s Jr. Der für die Markeneinführung verantwortliche Manager sucht derzeit nach einem Master Franchisenehmer. Hierzulande soll der Deutsche Franchiseverband beim Aufbau eines regionalen Netzwerks helfen. Das Besondere an Carl’s Jr ist, dass die Burgerkette in seinen Schnellrestaurants das Geschmackserlebnis mit California Lifestyle und neuester Technologie kombiniert. Kunden wird der Bestellprozess so einfach wie möglich gemacht, sei es über eine App, einen Chatbot, soziale Medien oder eine direkte Lieferung. Im coolen Design eingerichtet, bieten die Restaurants eine Tischbedienung – neben Drive-in oder Takeaway. Zielgruppe sind die jüngere Generation und Junggebliebene, wodurch die Burgerkette eine einzigartige Position am QuickserviceRestaurant-Markt einnimmt. Aber auch beim Geschmack geht Carl’s Jr. neue Wege und kombiniert in seinen hochwertigen Burgern unerwartet Zutaten – von der Sauce bis hin zu den Toppings. Auf der Speisekarte sind unter anderem Hand-Breaded Chicken Sandwiches & Tenders™ oder Hand-Scooped Milkshakes zu finden. Das Innovationsteam entwickelt ständig neue und erschwingliche Menüs, die der Tradition von Carl’s Jr. entsprechen und regional angepasst sind. Für Investoren eine interessante Option zumal die Marke über die Ressourcen eines Großunternehmens verfügt, gleichzeitig aber agil wie ein Start-up ist. Engagierte Support-Teams in der Region, effiziente Lieferkettensysteme für schnelles Wachstum und ein erstklassiges, skalierbares operatives System stehen bereit – alles gestützt auf detaillierte Daten und Insights. Anzeige 3 liebe Leser*innen, darf es nicht geben. Das zeigen die Pandemie, die Flutkatastrophe als Folge des Klimawandels ebenso wie die Flüchtlingsströme und die hohe Staatsverschuldung. Ein Ruck muss durch unser Land gehen, so wie es einst Altbundespräsident Roman Herzog sagte – doch diesmal ist ein Umdenken erforderlich, eine Zeitenwende! Wir stoßen in unserer Gesellschaft zunehmend an Grenzen. Schier unendliche Diskussionsrunden, teilweise ein komplettes Versagen der Verantwortlichen, eine zunehmende Spaltung der Gesellschaft, das Abdr if ten ganzer Gruppen in Parallelwelten zeigen dies deutlich. Es kommen Fragen existentieller Art auf und die wichtigen Antworten, die richtigen Konzepte sowie der notwendige gesellschaftliche Konsens fehlen. Ein Franchisenetzwerk würde kollabieren, wenn dort in dieser Form entschieden und gehandelt würde. Natürlich ist eine Gesellschaft kein Franchisesystem, aber sie ist ebenfalls ein Netzwerk von Individuen und Gruppen und auch hier müssen Regeln des Miteinanders und ein gemeinsames Wertesystem existieren und gelebt werden. Können Erfolgskriterien des Franchisings hier Denkanstöße geben? Es gibt neben einem erprobten Geschäftskonzept drei weitere wesentliche Kriterien für den Erfolg von Franchisesystemen: 1. Grenzen individueller Freiheiten. Alle Franchisepartner*innen wissen, dass unternehmerische Freiheiten ihre Beschränkung dann finden, wenn es um das Ganze geht, die Einhaltung des gemeinsamen Markenauftritts, die Qualität des Angebots und das Markenerlebnis für die Kunden. Jede Abweichung davon durch individuelle Alleingänge würde die Franchisemarke schädigen, das Netzwerk belasten und die unternehmerische Existenz aller im System gefährden. Damit dies nicht geschieht, gibt es in einem Franchisesystem Regeln und Pflichten von Anfang an. 2. Eine funktionierende Systemzentrale. In guten wie in schwierigen Zeiten hat die Franchisesystemzentrale unter anderem die Aufgaben, die Partner*innen vor Ort zu unterstützen, auf die Einhaltung der Regeln zu achten, die Franchisemarke weiterzuentwickeln und an sich verändernde Marktbedingungen anzupassen. Insbesondere in Krisen leistet die Systemzentrale wichtige Hilfen für die Franchisenehmer*innen. 3. Klare Partnerprofile und Kriterien der Mitarbeiterauswahl . Alle Franchisenehmer* innen, aber auch die Mitarbeiter*innen in den Systembetrieben müssen bestimmte Kriterien erfüllen und bereit sein, das Wertesystem und den Verhaltenskodex des Systems zu akzeptieren und zu leben. Würde man seitens der Systemzentrale und seitens der Partnerbetriebe hierauf nicht achten, dann wäre ein Scheitern vorprogrammiert. Die Geschichte zeigt, dass auch Gesellschaften und Staaten scheitern können, wenn ein Umdenken bei sich verändernden Rahmenbedingungen nicht gelingt, wenn ein Miteinander nach bestimmten Regeln nicht mehr funktioniert und das Vertrauen in die Politik und die Regierenden schwindet . In diesem Bewusstsein sollten wir alle uns am aktuell notwendigen Veränderungsprozess beteiligen, nicht nur umdenken lernen, sondern auch bereit sein, überholte Gewohnheiten abzulegen und Verhaltensweisen, wie sie früher einmal richtig waren, in Frage zu stellen. Vor allem aber müssen wir unsere Gesellschaft und unser Wertesystem vor denen schützen, die sie ablehnen, gar abschaffen wollen. Die Natur hat uns gezeigt, dass nichts selbstverständlich und nichts unzerstörbar ist. Ihr Martin Schäfer Verleger Ein „Weiter so“, Foto: © Christian Höhler franchiseEDITORIAL.

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