franchiseERFOLGE Ausgabe Oktober/November 2018

Wirksames Training ist so gefragt wie nie. Starten Sie deshalb jetzt Ihre Karriere als selbstständiger Verkaufstrainer im IN tem ® Franchise – mit einer soliden Ausbildung. „ Platz 70 aus über 1.000 Franchise-Systemen beim Ranking des Magazins„impulse“. „ 90 % aller Teilnehmer arbeiten heute erfolgreich als selbstständiger Trainer. „ Profitieren Sie vom ausgezeichneten IN tem ® IntervallSystem. In über 25 Jahren wurde IN tem ® bereits 21 Mal ausgezeichnet. Wir suchen Verkaufs-Profis die Trainer werden wollen. Jetzt Infopaket anfordern! +49 (0)621 43876-0 www.intem.de/franchise Kostenlose Infotage/-webinare www.intem.de/infotage Ausbildungsstart Früh- und Spätjahr 3 liebe Leserin, lieber Leser, besuchte ich in Frankfurt am Main das erste Mal eine Fran- chisemesse und erlebte dort hautnah die Vielfalt dieses Wirtschaftszweiges. Optisch und olfaktorisch ein Erlebnis – vom Blumen- ladenkonzept und Modeschmuckanbieter bis zu Pizzabringdiensten und Fastfoodket- ten. Da stellte das Sonnen- studiokonzept neben dem Immobilienmakler aus und die Schnellreinigung prä- sentierte sich neben einem Teeladen. Kurzum: Es war spannend, bunt und ab- wechslungsreich. Während in anderen Län- dern, wie zum Beispiel den USA und Frankreich, über all die Jahre Franchise- messen weiter ihren Platz hatten und haben und Aus- steller wie Besucher begeistern, begann in Deutschland ein allmähliches, langsames aber unaufhaltsames Sterben der Fran- chisemesse. Die Ursachen hierfür sind viel- fältig, wenngleich meines Erachtens eine in besonderer Weise am Untergang der Fran- chisemesse mitbeteiligt war: In Deutschland wird die Franchiseidee für Menschen interessant, wenn es der Wirt- schaft schlecht geht und Menschen um ihre Arbeitsplätze bangen müssen. Dann dient oft die Franchisegründung als Rettungsan- ker vor der drohenden Arbeitslosigkeit. In Zeiten wirtschaftlichen Wachstums, über die wir uns seit langem freuen dürfen, ha- ben es hierzulande die meisten Franchise- geber schwer, Franchisegründer zu finden. Eigentlich verrückt, denn gerade in wirt- schaftlich guten Zeiten ist der Erfolg einer Unternehmensgründung wie der einer Fran- chisegründung erheblich wahrscheinlicher. Da mögen starre Messekonzepte, die di- versen Angebote im Internet ihren Teil zum Niedergang der Franchisemesse beigetra- gen haben, aber auch in anderen Ländern gibt es Onlineportale und auch dort wer- den von Veranstaltern Fehler gemacht. Und dennoch gibt es starke Franchisemessen. Aber auch die Gründungskultur hat sich ge- wandelt. Start-ups sind „in“ und High-tec- Gründungen sind „cool“. Es sind diese, die den Redakteuren mutmaßlich eine große Leserschaft und eine attraktive Reichweite bescheren. Verfolgt man die Medien der Gründerszene, ob print oder digital, dann findet dort auch aus diesem Grund Franchise mangels Inte- resse des Publikums und der Leser kaum noch statt. „Durch Deutschland muss ein Ruck gehen" forderte in sei- ner wohl berühmtesten Rede als Bundespräsident Roman Herzog 1997 die Deutschen auf. Übertragen auf die Fran- chisebranche ist es auch hier und jetzt Zeit für einen solchen „Ruck“. Und hoffentlich kommt dieser „Ruck“ jetzt von „außen“, einem hochprofessionellen und erfolgrei- chen amerikanischen Messeveranstalter MFV Expositions und mit Cox Orange ei- ner sehr engagierten und sehr kreativen Agentur aus Österreich. Unter deren Feder- führung findet vom 27. – 29. September in Frankfurt am Main erstmalig die Franchise- EXPO statt. Endlich hat Deutschland wieder eine Franchisemesse! Und ich wünsche mir, dass von Frankfurt aus ein „Ruck“ durch diesen trotz allem so erfolgreichen Wirt- schaftszweig geht. Wenn Sie, liebe Leser, die FranchiseEXPO besuchen möchten, um das zu Erleben, was mir bis heute in guter Erinnerung ge- blieben ist, dann nutzen Sie den Code 3111 und registrieren sich auf https://r1.events- registration.com/fef2018/ . Der Eintritt ist für Sie dann frei! Viel Erfolg! Ihr Martin Schäfer Herausgeber Vor 22 Jahren, Foto: © Christian Höhler franchise EDITORIAL .

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